News und Events

GFK-Fellowship für Prof. Dr. Ulrich Breuer und Prof. Dr. Christine Walde
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Das Gutenberg-Forschungskolleg hat unseren Mitgliedern Herrn Prof. Dr. Ulrich Breuer (2. v. rechts) und Frau Prof. Dr. Christine Walde (5. v. rechts) am 22.5.2017 je ein einjähriges Fellowship im neu eingerichteten Programm "Zielgerade" verliehen. Diese besondere Form der GFK-Fellowships wurde im vergangenen Jahr erstmals ausgeschrieben und soll den Abschluss großer Forschungs- oder Publikationsprojekte ermöglichen. Zu diesem Zweck wird eine Vertretung finanziert. Vom 1.10.2017 bis zum 30.9.2018 wird Prof. Breuer eine seit längerem geplante Monographie mit dem Arbeitstitel "Ungeschickt. Deutsche Szenen" fertigstellen. Sie beschäftigt sich am Beispiel von Ungeschicklichkeitsszenarien in der deutschsprachigen Literatur mit Fragen der In- und Exklusion.


Forschungskolloquium "Building Worlds - Shaping Identities"
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23.06.2017, 13.00- 15.30 UhrFakultätssaal (Philosophicum), Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Am Freitag, den 23.6.2017, findet im Fakultätssaal des Philosophicums das Forschungskolloquium des FSPs HKW statt. Die Veranstaltung trägt den Titel "Building Worlds - Shaping Identities" und ist dem Historischen Erzählen gewidmet. Als Referenten konnten wir Prof. Michael Neumann (Eichstätt-Ingolstadt) gewinnen, der einen Einblick in das Thema "Narrative Universalien und Vielfalt des Erzählens" geben wird. Ebenfalls freuen wir uns auf Prof. Daniel Fulda (Halle-Wittenberg), der zu "Narrative Weltkonstruktionen – ein Desiderat der Erzähltheorie" sprechen wird.

Das Historische Erzählen bildet schon länger einen Arbeitsschwerpunkt des FSPs HKW, wobei die Narratologie als „travelling concept" mit ihrem Potential für die produktive Weiterentwicklung der interdisziplinären Zusammenarbeit im Focus steht. Ziel ist  dabei die Weiterentwicklung der Narratologie als Methode in den Geistes- und Kulturwissenschaften.

Das Programm finden Sie hier ...>


Veranstaltungen des Leibniz-WissenschaftsCampus Byzanz im SoSe 2017
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Die Vortragsreihe wird vom LEIBNIZ-WISSENSCHAFTSCAMPUS MAINZ: BYZANZ ZWISCHEN ORIENT UND OKZIDENTgetragen, einer seit 2011 bestehenden Kooperation zwischen dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum und der Johannes Gutenberg-Universität. Ziel ist es, in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit Forschungen zum Byzantinischen Reich,seiner Geschichte, Kultur, Kunst und materiellen Hinterlassenschaft durchzuführen und den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Die Vortragsreihe beleuchtet aktuelle Forschungsfragen und richtet sich sowohl an Fachleute wie auch die breite Öffentlichkeit.

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thersites. Journal for Transcultural Presences and Diachronic Identities from Antiquity to Date 4 (2016) erschienen

Die neuste Ausgabe der open access Zeitschrift thersites ist erschienen, diesmal zu dem Thema: Krieg der Sinne – Die Sinne im Krieg. Kriegsdarstellungen im Spannungsfeld zwischen antiker und moderner Kultur / War of the Senses – The Senses in War Interactions and Tensions between Representations of War in Classical and Modern Culture (hg. von Annemarie Ambühl).

zu der aktuellen Ausgabe


Die digitale Edition der Augsburger Baumeisterbücher ist online!

Digitale Edition der Augsburger Baumeisterbücher des Forschungsschwerpunkts Historische Kulturwissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz geht online.

In den Augsburger Baumeisterbüchern sind sämtliche Einnahmen und Ausgaben der Reichsstadt im Zeitraum zwischen 1320 und 1800 dokumentiert. Die Baumeister haben in ihren Büchern nicht nur Zahlenkolonnen verbucht, sondern zeichneten dank mancher Eigenheiten in der damaligen Technik der Buchführung mitunter ein anschauliches Bild vom Leben in ihrer Stadt. Anders als die Rechnungsbücher vieler Städte des Reiches haben die Baumeisterbücher die Zeiten nahezu unbeschadet überstanden. Sie bilden einen geschlossenen Bestand mit unschätzbarem Wert für die Wirtschafts-, Finanz-, Sozial- und Kulturgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, der bisher allerdings nur schriftkundlich bewanderten Besuchern des Augsburger Stadtarchivs zugänglich war. Umso erfreulicher ist es, dass nun eine digitale Volltextedition zur Verfügung steht, die das Material nach den neuesten technologischen und methodischen Standards der Digital Humanities aufbereitet und darstellt.

Das DFG-Projekt unter Leitung von Prof. Dr. Jörg Rogge hat es sich zum Ziel gesetzt, die Bücher aus den Jahren von 1320 bis 1466 zu erschließen. Hierbei kommt ein genuin digitaler Erfassungsprozess auf Basis der virtuellen Forschungsumgebung „FuD“ des Trier Center for Digital Humanities (TCDH) zum Einsatz. Die in FuD transkribierten und kommentierten Bände werden in ein von der Digitalen Akademie der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur entwickeltes Online-Framework für historische Quellen eingespeist. Die im

Projekt etablierten Prozesse sind dabei auf kontinuierliche „Work-in-Progress“-Publikationen ausgerichtet. Die Digitale Edition wird also stetig „wachsen“. Bereits jetzt enthalten die Register mehr als 4500 Stichworte, die einen Einblick in den inhaltlichen Reichtum der Quelle gestatten. Die wortweise Verlinkung mit online verfügbaren Wörterbüchern sorgt für eine bessere Verständlichkeit des mittelhochdeutschen Originals. Da sich das Stadtarchiv Augsburg die Publikation von Digitalisaten aus rechtlichen Gründen vorbehalten hat, musste bedauerlicherweise auf die Einbindung von Faksimiles verzichtet werden. Umso wichtiger war es, eine Darbietungsform zu entwickeln, die eine möglichst vorlagengetreue Wiedergabe mit optimaler Lesbarkeit und wissenschaftlicher Nachnutzbarkeit verbindet. Sie wurde sowohl für die Desktop-Ansicht als auch für mobile Endgeräte optimiert. Neben effektiven Volltext- und Register-Suchmöglichkeiten und einer semantischen Indizierung des Materials bietet die digitale Edition eine stabile und zitierfähige Quellengrundlage, bei der mittels Permalinks nicht nur einzelne Seiten, sondern auch einzelne Einträge oder Zeilen von Einträgen dauerhaft referenziert werden können. Ein effizientes Versionierungssystem gewährleistet dabei eine nachhaltige und dauerhafte Bereitstellung des edierten Materials, in das auch Korrekturen für die Forschung nachvollziehbar eingearbeitet werden können.

Die Edition ist ab dem 6. Februar 2017 unter der Adresse https://www.augsburger-baumeisterbuecher.de/ abrufbar.


MHK goes Open Access
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Bereits drei Publikationen aus der Reihe Mainzer Historische Kulturwissenschaften sind nun über Open Access online frei zugänglich. Zum Abruf folgen Sie den Links.

Mechthild Dreyer, Andreas Hütig, Jan Kusber, Jörg Rogge (Hg.): Historische Kulturwissenschaften. Positionen, Praktiken und Perspektiven (Mainzer Historische Kulturwissenschaften 1). Bielefeld 2010.

Jörg Rogge (Hg.): Making Sense as a Cultural Practice. Historical Perspectives (Mainzer Historische Kulturwissenschaften 18). Bielefeld 2013.  

Heta Aali, Anna-Leena Perämäki, Cathleen Sarti (Hg.): Memory Boxes. An Experimental Approach to Cultural Transfer in History, 1500-2000 (Mainzer Historische Kulturwissenschaften 22). Bielefeld 2014.   

Weitere Bände werden folgen. Dazu gehören

Jörg Rogge (Hg.): Cultural History in Europe. Institutions - Themes - Perspectives (Mainzer Historische Kulturwissenschaften 5). Bielefeld 2011.

Hans-Christian Petersen (Hg.): Spaces of the Poor. Perspectives of Cultural Sciences on Urban Slum Areas and Their Inhabitants (Mainzer Historische Kulturwissenschaften 17). Bielefeld 2013.       


Vortragsreihe des WissenschaftsCampus im WS 2016/17 "Byzanz in Mainz"

Die Vorträge der Reihe beleuchten aktuelle Forschungsfragen und richten sich sowohl an Fachleute wie auch die breite Öffentlichkeit.

Mehr Informationen zu den Vorträgen und Terminen finden Sie hier ...>


Wolfgang Fritz Volbach-Fellowship am Leibniz-WissenschaftsCampus Mainz

Um den Forschungsstandort Mainz im Bereich der Byzantine Studies enger mit der internationalen Fachwelt zu vernetzen, wurde das Wolfgang Fritz Volbach-Fellowship geschaffen. Dieses ermöglicht ausländischen promovierten Wissenschaftlern, die zum Themenfeld des Leibniz-WissenschaftsCampus Mainz: Byzanz zwischen Orient und Okzident arbeiten, einen einmonatigen Forschungsaufenthalt in Mainz, die Nutzung der vorhandenen Bibliotheken und wissenschaftlichen Infrastrukturen sowie den interdisziplinären fachlichen Austausch. 

 Weitere Informationen finden Sie hier ...>