News und Events

Tagung Sassanidische Spuren in der in der byzantinischen, kaukasischen und islamischen Kunst und Kultur"
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18.-20. Oktober 2017, RGZM Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie (im Kurfürstlichen Schloss),
Ernst-Ludwig-Platz 2, 55116 Mainz

Informationen zur Veranstaltung und Programm finden Sie hier ...>


Prof. Jörg Rogge zum Vorsitzenden der International Society for Cultural History gewählt
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Der Mainzer Historiker Prof. Jörg Rogge, Sprecher des Forschungsschwerpunktes Historische Kulturwissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, wurde im Juni 2017 auf der Jahrestagung der International Society for Cultural History (ISCH) in Umeå (Schweden) zu deren Vorsitzenden gewählt. Seine Amtszeit beträgt drei Jahre.

Die ISCH wurde 2008 gegründet und hat die stärkere Etablierung und Förderung der internationalen kulturhistorischen Forschung zum Ziel. Zu den Aktivitäten gehören jährliche Konferenzen (2018 in den USA), die Herausgabe der Fachzeitschrift Cultural History sowie der Buchreihe Studies for the International Society for Cultural History. Die ISCH bietet eine Plattform für den internationalen Austausch zu aktuellen kulturhistorischen Fragestellungen. Die Mitglieder, zurzeit ca. 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, stammen zu einem großen Teil aus Europa, den USA sowie den Staaten Lateinamerikas. Um den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern und zu ermutigen, lobt die ISCH jährlich einen Essay-Preis für junge Forscherinnen und Forscher aus.

Prof. Jörg Rogge ist seit 2009 Sprecher des Forschungsschwerpunktes Historische Kulturwissenschaften und hat sich in dieser Eigenschaft in besonderem Maße um die Förderung der Sichtbarkeit der kulturhistorischen Forschung in Mainz und darüber hinaus verdient gemacht. 2012 war er Fellow am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften an der Kunstuniversität Linz am Standort Wien. Er ist Mitherausgeber der Reihe Mainzer Historische Kulturwissenschaften, die bisher 38 Bände erfasst und stetig erweitert wird.

Von seiner Amtszeit verspricht sich Prof. Jörg Rogge unter anderem eine Verstärkung der internationalen Vernetzung des Forschungsschwerpunktes Historische Kulturwissenschaften und damit eine bessere Sichtbarkeit der JGU als wichtiger Standort kulturhistorischer Forschung.

Homepage der ISCH


GFK-Fellowship für Prof. Dr. Ulrich Breuer und Prof. Dr. Christine Walde
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Das Gutenberg-Forschungskolleg hat unseren Mitgliedern Herrn Prof. Dr. Ulrich Breuer (2. v. rechts) und Frau Prof. Dr. Christine Walde (5. v. rechts) am 22.5.2017 je ein einjähriges Fellowship im neu eingerichteten Programm "Zielgerade" verliehen. Diese besondere Form der GFK-Fellowships wurde im vergangenen Jahr erstmals ausgeschrieben und soll den Abschluss großer Forschungs- oder Publikationsprojekte ermöglichen. Zu diesem Zweck wird eine Vertretung finanziert. Vom 1.10.2017 bis zum 30.9.2018 wird Prof. Breuer eine seit längerem geplante Monographie mit dem Arbeitstitel "Ungeschickt. Deutsche Szenen" fertigstellen. Sie beschäftigt sich am Beispiel von Ungeschicklichkeitsszenarien in der deutschsprachigen Literatur mit Fragen der In- und Exklusion.

Prof. Walde wird im gleichen Zeitraum eine Monographie zu Lucans verstörendem Epos über den Bürgerkrieg zwischen Caesar und Pompeius  fertigstellen und an diesem Beispiel die Verarbeitung kollektiver Traumata in der römischen Literatur im Sinne einer historischen Psychotraumatologie untersuchen.


MHK goes Open Access
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Bereits drei Publikationen aus der Reihe Mainzer Historische Kulturwissenschaften sind nun über Open Access online frei zugänglich. Zum Abruf folgen Sie den Links.

Mechthild Dreyer, Andreas Hütig, Jan Kusber, Jörg Rogge (Hg.): Historische Kulturwissenschaften. Positionen, Praktiken und Perspektiven (Mainzer Historische Kulturwissenschaften 1). Bielefeld 2010.

Jörg Rogge (Hg.): Making Sense as a Cultural Practice. Historical Perspectives (Mainzer Historische Kulturwissenschaften 18). Bielefeld 2013.  

Heta Aali, Anna-Leena Perämäki, Cathleen Sarti (Hg.): Memory Boxes. An Experimental Approach to Cultural Transfer in History, 1500-2000 (Mainzer Historische Kulturwissenschaften 22). Bielefeld 2014.   

Weitere Bände werden folgen. Dazu gehören

Jörg Rogge (Hg.): Cultural History in Europe. Institutions - Themes - Perspectives (Mainzer Historische Kulturwissenschaften 5). Bielefeld 2011.

Hans-Christian Petersen (Hg.): Spaces of the Poor. Perspectives of Cultural Sciences on Urban Slum Areas and Their Inhabitants (Mainzer Historische Kulturwissenschaften 17). Bielefeld 2013.       


Die digitale Edition der Augsburger Baumeisterbücher ist online!

Digitale Edition der Augsburger Baumeisterbücher des Forschungsschwerpunkts Historische Kulturwissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz geht online.

In den Augsburger Baumeisterbüchern sind sämtliche Einnahmen und Ausgaben der Reichsstadt im Zeitraum zwischen 1320 und 1800 dokumentiert. Die Baumeister haben in ihren Büchern nicht nur Zahlenkolonnen verbucht, sondern zeichneten dank mancher Eigenheiten in der damaligen Technik der Buchführung mitunter ein anschauliches Bild vom Leben in ihrer Stadt. Anders als die Rechnungsbücher vieler Städte des Reiches haben die Baumeisterbücher die Zeiten nahezu unbeschadet überstanden. Sie bilden einen geschlossenen Bestand mit unschätzbarem Wert für die Wirtschafts-, Finanz-, Sozial- und Kulturgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, der bisher allerdings nur schriftkundlich bewanderten Besuchern des Augsburger Stadtarchivs zugänglich war. Umso erfreulicher ist es, dass nun eine digitale Volltextedition zur Verfügung steht, die das Material nach den neuesten technologischen und methodischen Standards der Digital Humanities aufbereitet und darstellt.

Das DFG-Projekt unter Leitung von Prof. Dr. Jörg Rogge hat es sich zum Ziel gesetzt, die Bücher aus den Jahren von 1320 bis 1466 zu erschließen. Hierbei kommt ein genuin digitaler Erfassungsprozess auf Basis der virtuellen Forschungsumgebung „FuD“ des Trier Center for Digital Humanities (TCDH) zum Einsatz. Die in FuD transkribierten und kommentierten Bände werden in ein von der Digitalen Akademie der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur entwickeltes Online-Framework für historische Quellen eingespeist. Die im

Projekt etablierten Prozesse sind dabei auf kontinuierliche „Work-in-Progress“-Publikationen ausgerichtet. Die Digitale Edition wird also stetig „wachsen“. Bereits jetzt enthalten die Register mehr als 4500 Stichworte, die einen Einblick in den inhaltlichen Reichtum der Quelle gestatten. Die wortweise Verlinkung mit online verfügbaren Wörterbüchern sorgt für eine bessere Verständlichkeit des mittelhochdeutschen Originals. Da sich das Stadtarchiv Augsburg die Publikation von Digitalisaten aus rechtlichen Gründen vorbehalten hat, musste bedauerlicherweise auf die Einbindung von Faksimiles verzichtet werden. Umso wichtiger war es, eine Darbietungsform zu entwickeln, die eine möglichst vorlagengetreue Wiedergabe mit optimaler Lesbarkeit und wissenschaftlicher Nachnutzbarkeit verbindet. Sie wurde sowohl für die Desktop-Ansicht als auch für mobile Endgeräte optimiert. Neben effektiven Volltext- und Register-Suchmöglichkeiten und einer semantischen Indizierung des Materials bietet die digitale Edition eine stabile und zitierfähige Quellengrundlage, bei der mittels Permalinks nicht nur einzelne Seiten, sondern auch einzelne Einträge oder Zeilen von Einträgen dauerhaft referenziert werden können. Ein effizientes Versionierungssystem gewährleistet dabei eine nachhaltige und dauerhafte Bereitstellung des edierten Materials, in das auch Korrekturen für die Forschung nachvollziehbar eingearbeitet werden können.

Die Edition ist ab dem 6. Februar 2017 unter der Adresse https://www.augsburger-baumeisterbuecher.de/ abrufbar.


thersites. Journal for Transcultural Presences and Diachronic Identities from Antiquity to Date 4 (2016) erschienen

Die neuste Ausgabe der open access Zeitschrift thersites ist erschienen, diesmal zu dem Thema: Krieg der Sinne – Die Sinne im Krieg. Kriegsdarstellungen im Spannungsfeld zwischen antiker und moderner Kultur / War of the Senses – The Senses in War Interactions and Tensions between Representations of War in Classical and Modern Culture (hg. von Annemarie Ambühl).

zu der aktuellen Ausgabe


Wolfgang Fritz Volbach-Fellowship am Leibniz-WissenschaftsCampus Mainz

Um den Forschungsstandort Mainz im Bereich der Byzantine Studies enger mit der internationalen Fachwelt zu vernetzen, wurde das Wolfgang Fritz Volbach-Fellowship geschaffen. Dieses ermöglicht ausländischen promovierten Wissenschaftlern, die zum Themenfeld des Leibniz-WissenschaftsCampus Mainz: Byzanz zwischen Orient und Okzident arbeiten, einen einmonatigen Forschungsaufenthalt in Mainz, die Nutzung der vorhandenen Bibliotheken und wissenschaftlichen Infrastrukturen sowie den interdisziplinären fachlichen Austausch. 

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