Ute Frietsch
Ute Frietsch habilitierte sich 2008 mit einer Untersuchung zur Kultur- und Wissensgeschichte der paracelsischen Alchemie an der Humboldt-Universität zu Berlin im Fach Kulturwissenschaft. 2002 wurde sie mit einer Dissertation zu Michel Foucaults Kritik der Humanwissenschaften und Evelyn Fox Kellers Kritik der Naturwissenschaften an der Freien Universität Berlin und an der Université de Paris 8 im Fach Philosophie promoviert (MA in Philosophie und Germanistik an der Freien Universität in Berlin, Grundstudium der Philosophie, Germanistik und Romanistik an der Universität Tübingen). Von 2002 bis 2006 war sie als Postdoc an der Humboldt-Universität zu Berlin (Postdoc-Stipendien und Postdoc im DFG-Graduiertenkolleg „Geschlecht als Wissenskategorie“), 2007 am Institut für Europäische Geschichte in Mainz und 2008 am deutsch-französischen Forschungszentrum für Sozialwissenschaften Centre Marc Bloch in Berlin. 2009 führte sie als Scholar in Residence ein internationales Projekt zu alchemischen Geräten im Deutschen Museum in München durch. Seit 2009 ist sie Privatdozentin an der Humboldt-Universität zu Berlin im Fach Kulturwissenschaft. Seit März 2010 leitet und koordiniert sie das Handbuch-Projekt „Praxeologische Begriffe“ im Forschungsschwerpunkt Historische Kulturwissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
> Arbeitsgebiete und Forschungsschwerpunkte
> Mitgliedschaften und Kooperationen
> Organisation von Veranstaltungen
> Wissenschaftliche Publikationen
Arbeitsgebiete und Forschungsschwerpunkte
o Kulturgeschichte und Wissensgeschichte (16. bis 21. Jahrhundert)
o Wissenschaftstheorie und Methodologie der historischen Kulturwissenschaften
o Übersetzung (Theorien, Geschichte, Praktiken)
o Französische Philosophie und Epistemologie (insb. Foucault)
o Praxeologie
o Kulturgeschichte und Wissensgeschichte der Alchemie
o Verhältnisgeschichte der Geistes- und Naturwissenschaften
o Geschichte der Abgrenzung von Wissenschaften und Pseudo-Wissenschaften resp. Wissenschaft und Nicht-Wissenschaft
o Gender Studies
aktuell:
o Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Forschungsschwerpunktes Historische Kulturwissenschaften der Universität Mainz
o Privatdozentin an der Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Kulturwissenschaft, Unter den Linden 6, 10099 Berlin
abgeschlossen:
o Scholar in Residence am Deutschen Museum in München, Projekt: Alchemische Geräte im Deutschen Museum (2009)
o Habilitation „Häresie und Wissenschaft. Generativität im Labor des Paracelsus“ (Abschluss des Verfahrens: 12/2008)
o Leitung der Arbeitsgruppe Gender, Genre, Geschlecht am Centre Marc Bloch Berlin, mit Dr. Mathilde Darley (2007-2008)
o Postdoc am Institut für Europäische Geschichte in Mainz, Abteilung Religionsgeschichte (2007)
o Postdoc im DFG-Graduiertenkolleg Geschlecht als Wissenskategorie an der Humboldt-Universität zu Berlin (2005-2006)
o Lehrbeauftragte an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Freien Universität Berlin in den Fächern Kulturwissenschaft, Philosophie und Kultursoziologie sowie im Studiengang Gender Studies (2000-2009), Lehrbeauftragte am Braunschweiger Zentrum für Gender Studies (2010/2011)
o Stipendiatin der Humboldt-Universität zu Berlin (2002, 2004)
o Promotion im Fach Philosophie, in Deutschland und Frankreich, Freie Universität Berlin und Université de Paris 8 (Co-tutelle de thèse, Disputation: 02/2002)
o Promotions-Stipendiatin des Berliner Senats und der Schleicher-Stiftung (1999-2001)
Mitgliedschaften und Kooperationen
o Ilinx. Beiträge zur Kulturwissenschaft, Peer Review
o Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte (GWG), Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats
o Deutsche Gesellschaft für Philosophie, Mitgliedschaft
o International Association of Women Philosophers (IAPh), Mitgliedschaft
o Assoziiertes Mitglied des DFG-Netzwerkes "Ökonomien der Reproduktion"
o Centre Marc Bloch, Assoziierung
o Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien, Humboldt-Universität zu Berlin, Assoziierung
Organisation von Veranstaltungen
o Konzeption und Durchführung des zweiten Arbeitsgesprächs zum Handbuch-Projekt „Medien/Materialien/Stil“, 23. und 24.09.2011, FSP Historische Kulturwissenschaften, im Institut für Europäische Geschichte, Mainz
o Konzeption und Durchführung des ersten Arbeitsgesprächs zum Handbuch-Projekt „Wissen/Akademische Praktiken“, 08. und 09.04.2011, FSP Historische Kulturwissenschaften in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz
o Mitarbeit im Planungsteam für das XLVII. Symposium der Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte (GWG) „Skriptorium – Labor – Rechenzentrum: Räume zwischen Materialisierung und Idealisierung“, 05/2010 Paderborn
o Konzeption und Organisation des Workshops Alchemie et Genre – Genre dans l’histoire des savoirs, Centre Marc Bloch und Humboldt-Universität zu Berlin, 22.02.2008, gefördert von der Deutschen Bombastus Gesellschaft Dresden
o Konzeption und Organisation der Ringvorlesung Geschlecht in Wissenskulturen des DFG-Graduiertenkollegs Geschlecht als Wissenskategorie, Humboldt-Universität zu Berlin, WS 2006-2007 und SoSe 2007
o Konzeption und Co-Organisation der Tagung Geschlecht als Tabu – Orte, Dynamiken und Funktionen, 27.-28.10.2006, DFG-Graduiertenkolleg Geschlecht als Wissenskategorie, Humboldt-Universität zu Berlin
Wissenschaftliche Publikationen
Monographien
o (im Erscheinen) Frietsch, Ute. Häresie und Wissenschaft. Eine Genealogie der paracelsischen Alchemie. 2012.
o Frietsch, Ute. Die Abwesenheit des Weiblichen. Epistemologie und Geschlecht von Michel Foucault zu Evelyn Fox Keller. (Campus) Frankfurt/New York 2002.
Anthologien/Herausgeberschaft
o (in Vorbereitung) Praktiken, Räume, Stil. Ein praxeologisches Handwörterbuch der historischen Kulturwissenschaften, hg. vom Koordinationsausschuss des Forschungsschwerpunktes Historische Kulturwissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, (transcript) Bielefeld 2013.
o Bettina Bock von Wülfingen / Ute Frietsch (Hg.). Epistemologie und Differenz. Zur Reproduktion des Wissens in den Wissenschaften. (transcript) Bielefeld 2010.
o Ute Frietsch / Konstanze Hanitzsch / Jennifer John / Beatrice Michaelis (Hg.). Geschlecht als Tabu. Orte, Dynamiken und Funktionen der De/Thematisierung von Geschlecht. (transcript) Bielefeld 2008.
Zeitschriftenartikel
o Frietsch, Ute. Persiflage oder Initiation? Der Flirt im Zeichen des Rosenkreuzes. In: Zeitschrift für Germanistik. Hg. von Inge Stephan et al. Neue Folge 18-2/2008, S. 287-297.
o Frietsch, Ute. Zwischen Transmutation und Transsubstantiation. Zum theologischen Subtext der Archidoxis-Schrift des Paracelsus. In: Nova Acta Paracelsica. Hg. von der Schweizerischen Paracelsus-Gesellschaft, Neue Folge 19, 2005, S. 29-51.
o Frietsch, Ute. Generativitäts-Reflexionen im Labor des Paracelsus. In: Salzburger Beiträge zur Paracelsus-Forschung. Hg. von der Internationalen Paracelsus-Gesellschaft zu Salzburg. 53. Paracelsustag 2004. Folge 38, Wien 2005, S. 31-56.
o Frietsch, Ute. Zwischen Tabus und Klischees: Gerechtigkeit? Das andro-anthropologische Muster in "Science" und "Fiction". In: Die Philosophin. Forum für feministische Theorie und Philosophie. 14. Jg, Heft 27, 2003, S. 65-82.
o Frietsch, Ute. Michel Foucaults Einführung in die Anthropologie Kants. In: Paragrana. Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie. Hg. von Dietmar Kamper, Gunter Gebauer und Christoph Wulf. 11. Jg., Bd. 11, Heft 2, 2002, S. 11-37.
o Frietsch, Ute und Stefanie Wenner. Matrix. Entstehung und Beginn des Lebens. Philosophisch-wissenschaftshistorische Interventionen. In: Potsdamer Studien zur Frauen- und Geschlechterforschung. 6. Jg., Potsdam 2002, S. 100-110.
o Dingler, Johannes. Frey, Regina. Frietsch, Ute. Jungwirth, Ingrid. Kerner, Ina. Spottka, Frauke. Dimensionen postmoderner Feminismen. Plädoyer für die Mehrstimmigkeit im feministischen Theoriekanon. In: Feministische Studien. 18. Jg., Heft 1, 2000, S. 129-144.
Beiträge in Handbüchern und Lexika
o Frietsch, Ute. Die Ordnung der Dinge. In: Foucault-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung. Hg. von Clemens Kammler, Rolf Parr, Ulrich Johannes Schneider. Stuttgart 2008, S. 38-50.
o Frietsch, Ute. Immanuel Kant. In: Foucault-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung. Hg. von Clemens Kammler, Rolf Parr, Ulrich Johannes Schneider. Stuttgart 2008, S. 165-169.
o Frietsch, Ute. Paracelsus, Theophrast (auch: Philippus, Aureolus) Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus. In: Lexikon der bedeutenden Naturwissenschaftler, Band 3. Hg. von Dieter Hoffmann, Hubert Laitko, Staffan Müller-Wille. München 2004, S. 117-119.
Beiträge in Sammelbänden
o (Im Erscheinen) Frietsch, Ute. The scientific unconscious: from alchemy to chemistry. In: Götschel, Helene (Hg.). Transforming Substance – Gender in Material Sciences. Uppsala 2012.
o Frietsch, Ute. Das Theater des Marquis de Sade. In: Auga, Ulrike et al. (Hg). Dämonen, Vamps und Hysterikerinnen. Geschlechter- und Rassenfigurationen in Wissen, Medien und Alltag um 1900. Festschrift für Christina von Braun. Bielefeld 2011, S. 217-232.
o Bock von Wülfingen, Bettina und Ute Frietsch. Wissen und Reproduktion. Einleitung. In: Bock von Wülfingen, Bettina und Ute Frietsch (Hg.). Epistemologie und Differenz. Zur Reproduktion des Wissens in den Wissenschaften. Bielefeld 2010, S. 7-26.
o Frietsch, Ute. Endlichkeit und Wiederholung. Michel Foucault als Kritiker der Anthropologie. In: Bock von Wülfingen, Bettina und Ute Frietsch (Hg.). Epistemologie und Differenz. Zur Reproduktion des Wissens in den Wissenschaften. (transcript) Bielefeld 2010, S. 113-132.
o Frietsch, Ute. Von überzeitlichen Strukturen träumen. Genialität in der chemischen Forschung des 19. Jahrhunderts. In: von Braun, Christina et al. (Hg.) Das Unbewusste. Krisis und Kapital der Wissenschaften. Studien zum Verhältnis von Wissen und Geschlecht. Bielefeld 2009, S. 80-97.
o Frietsch, Ute. Häresie und „pseudo-scientia“. Zur Problematisierung von Alchemie, Chymiatrie und Physik in der Frühen Neuzeit. In: Rupnow, Dirk et al. (Hg.) Pseudowissenschaft. Konzeptionen von Nichtwissenschaftlichkeit in der Wissenschaftsgeschichte. Frankfurt am Main 2008, S. 51-76.
o Frietsch, Ute. Der Wille zum Tabu als Wille zum Wissen. In: Frietsch, Ute et al.. (Hg.). Geschlecht als Tabu. Orte, Dynamiken und Funktionen der De/thematisierung von Geschlecht. Bielefeld 2008, S. 9-16.
o Frietsch, Ute. Zur gegenwärtigen Faszinationskraft von Bio-Graphie. In: Bettina Wahrig et al. (Hg). LebensBilder – Leben und Subjektivität als Gegenstand neuerer Ansätze in den Gender Studies. Bielefeld 2006, S. 111-124.
o Frietsch, Ute. Paracelsus' Schöpfungspraktiken zwischen Naturphilosophie und Naturwissenschaft. In: Kreativität. XX. Deutscher Kongress für Philosophie. Sektionsbeträge Band 1. Hg. von Günter Abel. Berlin 2005, S. 525-536.
o Frietsch, Ute. Quecksilber. Der Hermaphrodit im Erlösungsprojekt der Alchemie. In: 1-0-1 (one 'o one) intersex. Hg. von der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst. Berlin 2005, S. 146-149.
o Frietsch, Ute. Zur Zusammenarbeit von Philosophie und Genderforschung in Deutschland: Institutionell, programmatisch, strategisch, utopisch? In: Nina Feltz et al (Hg.). netzwerke, formen, wissen. Vernetzungs- und Abgrenzungsdynamiken der Frauen- und Geschlechterforschung. Münster 2004, S. 119-126.
o Frietsch, Ute. Weltwissenschaft. Paracelsus’ Geschlechter-Reflexionen in wissenschafts- und kulturgeschichtlicher Perspektive. In: Gisela Engel et al. (Hg.). Geschlechterstreit am Beginn der europäischen Moderne. Königstein/Taunus 2004, S. 54-69.
o Frietsch, Ute. Die Selbstbegegnung des Menschen in der Physik. Von der Mimesis ans Tote. In: Herbert Neidhöfer et al. (Hg.) Was kostet den Kopf? Ausgesetztes Denken der Aisthesis zwischen Abstraktion und Imagination. Dietmar Kamper zum 65. Geburtstag. Marburg 2001, S. 309-320.
Übersetzungen aus dem Französischeno Michel Foucault. Einführung in Kants Anthropologie. Aus dem Französischen von Ute Frietsch. Mit einem Nachwort von Andrea Hemminger. Berlin (Suhrkamp) 2010.
o Jean Ferrari. Von einer unauffindbaren Wissenschaft vom Menschen. Aus dem Französischen von Ute Frietsch. In: Paragrana. Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie. Hg. von Dietmar Kamper, Gunter Gebauer und Christoph Wulf. 11. Jg., Bd. 11, Heft 2, 2002, S. 51-61.
Microfiche
o Frietsch, Ute. L’"Introduction à l’Anthropologie de Kant" de Michel Foucault. Résumé et critique. Sous la direction de Jacques Poulain. PhD dissertation. Microfiche. Université de Paris VIII. Paris 2002.
Rezensionen und Tagungsberichte
o Frietsch, Ute. Mythen des Blutes. Internationales Symposium des Graduiertenkollegs Geschlecht als Wissenskategorie. In: Bulletin – Info 32. Hg. von Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien. Berlin April 2006, S. 38-41. URL: http://www.culture.hu-berlin.de/cvb/blut/doks/bericht_blut.pdf.
o Frietsch, Ute. Zu: Schönwälder-Kuntze, Heel, Wendel, Wille (Hg.). Störfall Gender. Grenzdiskussionen in und zwischen den Wissenschaften. Wiesbaden 2003. In: Die Philosophin. Forum für feministische Theorie und Philosophie. 16. Jg., Heft 31, 2005, S. 101-103.
o Frietsch, Ute. Zu: Schneider, Ulrich Johannes. Michel Foucault. Darmstadt 2004. Auf: H-Soz.-u-Kult, 24.02.2005. URL:
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2005-1-143.
o Frietsch, Ute. Zu: Sasse, Wenner (Hg.). Kollektivkörper. Kunst und Politik von Verbindung. Bielefeld 2002. In: Das Argument. Zeitschrift für Philosophie und Sozialwissenschaften. 45. Jg, Heft 6, Nr. 253, 2003, S. 901-902.
o Frietsch, Ute. Der Embry? Zu: Duden, Schlumbohm, Veit (Hg.). Geschichte des Ungeborenen. Göttingen 2002. In: Querelles-Net. Rezensionszeitschrift für Frauen- und Geschlechterforschung. Hg. von der Zentraleinrichtung zur Förderung von Frauen- und Geschlechterforschung an der Freien Universität Berlin. Nr. 10, Juli 2003. URL: http://www.querelles-net.de/2003-10/text11.shtml.
12/2011 Einführung, Arbeitsgespräch Räume, Verkörperungen, Performative Prozesse, Forschungsschwerpunkt Historische Kulturwissenschaften, im Cusanus-Geburtshaus, Bernkastel-Kues
09/2011 Einführung, Arbeitsgespräch Medien, Materialien, Stil, Forschungsschwerpunkt Historische Kulturwissenschaften, im Institut für Europäische Geschichte, Mainz
04/2011 Einführung, Arbeitsgespräch Wissen/Akademische Praktiken des Forschungsschwerpunktes Historische Kulturwissenschaften, Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz
11/2010 „Praxeologische Begriffe. Ein Handwörterbuch der historischen Kulturwissenschaften“, Forum Junge Kulturwissenschaften, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
11/2010 „Praxeologische Begriffe. Ein Handwörterbuch der historischen Kulturwissenschaften“, Forschungscolloquium des Forschungsschwerpunktes Historische Kulturwissenschaften, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
05/2010 „Fiktion und Realisation in den paracelsischen Laboratorien des 16. und frühen 17. Jahrhunderts“, Symposium der Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte (GWG) in Paderborn
05/2010 „Abschied von der Monosexualität? Die neue Universität des 19. Jahrhunderts“, Ringvorlesung des Graduiertenkollegs Geschlecht als Wissenskategorie an der Humboldt-Universität zu Berlin
03/2010 „Kant und die Gold- und Rosenkreuzer. Der Konflikt und seine wissenschaftspolitischen Konsequenzen, Aufklärung und Esoterik – Wege in die Moderne, Internationale Konferenz der DFG-Forschergruppe „Die Aufklärung im Bezugsfeld neuzeitlicher Esoterik“, IZEA Halle
04/2009 „Retorte und Mohrenkopf: Zwei alchemische Destilliergeräte – Datierung und kulturelle Zuschreibung“, Colloquium Objektforschung am Deutschen Museum in München
12/2008 Habilitationsvortrag „Kant und die Zensur in Preußen: Der Streit der Fakultäten“, Philosophische Fakultät III, Humboldt-Universität zu Berlin
05/2008 „Kulturelles Erbe: Der unausgetragene Streit um die Datierung alchemischer Geräte“, Weitwinkel – Nahaufnahme. Zeitperspektiven in der Wissenschaftsgeschichte, Symposium der Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte (GWG) in Halle
02/2008 Introduction, Atelier Alchemie & Genre. Genre dans l’histoire de(s) savoirs – Alchemie & Gender: Geschlecht/erverhältnisse in der Wissensgeschichte, Centre Marc Bloch, Berlin
12/2007 „Race, gender, class: Die Datierung der Retorte in der Wissenschaftsgeschichte“, Methodenseminar am Centre Marc Bloch, Berlin
09/2007 „Anschlussfähig? Foucaults Unterscheidung von ‚sexe’ und ‚sexualité’ und die Unterscheidung von ‚sex’ und ‚gender’ in der Geschlechterforschung“, Colloque Gender – Genre – Geschlecht. Travelling Concepts, Internationale Tagung, Universität Bern
05/2007 „Häretische Wissenschaft. Chymiatrie und Theosophie in Europa um 1600“, Institut für Europäische Geschichte, Mainz
04/2007 „Alchemie und Paradies – Der paracelsische Liber Azoth“, Astronomisch-physikalisches Kabinett Kassel, Ausstellung „Zum Ruhme Gottes. Naturwissenschaften und Religion in der Frühen Neuzeit“
11/2006 „Spätes Mittelalter? Die Retorte als Symbol und Artefakt“, Bewerbung Juniorprofessur „Gender und Wissensgeschichte“, Humboldt-Universität zu Berlin, Fachbereich Kulturwissenschaft
09/2006 „Vom Korrespondenzendenken zur Magie: Humoralpathologie und Chemiatrie um 1600“, Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik (DGGMNT)
07/2006 „Alchemic laboratories as sites of fusion of the spiritual and the material: Paracelsus as precursor and anathema to Francis Bacon”, International Conference „Philosophies of Technology: Francis Bacon and his Contemporaries“, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main
05/2006 „Karl Sudhoff und Paracelsus“, Paper, Workshop des DFG-Graduiertenkollegs „Geschlecht als Wissenskategorie“, HU Berlin; kommentiert von Martina Schlünder
05/2006 „Magie – Angriffe, die Eingriffe sind“, Universität Leipzig, Institut für Philosophie
01/2006 „Paracelsus’ Pharmazie und der Stein der Weisen“, Interdisziplinäre Veranstaltungsreihe „Paracelsus & Co. Einblicke in die Wissenschaften der Frühen Neuzeit“, TU Braunschweig
12/2005 „Les gender studies en tant que critique philosophique“, Journée d’études „Savoirs mineurs, reconnaissance et transformations des paradigmes. La variante „genre“ dans les sciences“, Centre Marc Bloch Berlin und Graduiertenkolleg „Geschlecht als Wissenskategorie“, HU Berlin
11/2005 „C.G. Jung und Paracelsus. Eine kongeniale Rezeption?“, Urania Dresden
09/2005 „Paracelsus’ Schöpfungspraktiken zwischen Naturphilosophie und Naturwissenschaft“, XX. Deutscher Kongress für Philosophie, TU Berlin
06/2005 "Der Wille zum Neuen: Geschlechtercodes in Paracelsus' Medizin", Ringvorlesung des Graduiertenkollegs "Geschlecht als Wissenskategorie", HU Berlin
06/2005 "Der Stein der Weisen: Alchemische Praktiken des 16. Jahrhunderts zwischen Naturphilosophie, Theologie und Naturwissenschaft", Institutskolloquium Kulturwissenschaft, HU Berlin
04/2005 "Generativitäts-Reflexionen im Labor des Paracelsus", Paper, 13. Studientag Wissenschaftsgeschichte, Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin; kommentiert von Dr. Henning Schmidgen
01/2005 "Taktile Welten. Generativitäts-Reflexionen im Labor des Paracelsus", Workshop des DFG-Graduiertenkollegs "Geschlecht als Wissenskategorie", HU Berlin
11/2004 "Generativitäts-Reflexionen im Labor des Paracelsus", Colloquium zur Vormoderne, Historisches Seminar Basel
11/2004 "Conversio physica und mutatio mystica – Paracelsus' Umgang mit dem Dogma der Transsubstantiation", Jahrestagung Schweizerische Paracelsus-Gesellschaft, Fribourg
10/2004 "Paracelsus Fortpflanzungstheorie und seine Arbeit im Labor", Paracelsus-Tag 2004 in Salzburg, Internationale Paracelsus-Gesellschaft
10/2004 "Taktile Welten. Geschlechter-Reflexionen im Labor des Paracelsus", Forschungscolloquium von Prof. Dr. Bettina Wahrig und Prof. Dr. Herbert Mehrtens, TU Braunschweig
09/2004 "Innovation und Selbstbeschränkung: Paracelsus' wissenschaftliche Programmatik und ihre wissenschaftsgeschichtliche Rezeption", Tagung des Arbeitskreises ARGUS, Brüche und Kontinuitäten vom Spätmittelalter in die Frühe Neuzeit, Dresden
06/2004 "Paracelsus’ Neuerungen auf dem Gebiet der Medizin", Forschungscolloquium von Prof. Dr. Christina von Braun, Kulturwissenschaft, HU Berlin
01/2004 "Conversio physica und mutatio mystica. Paracelsus’ Umgang mit dem Dogma der Transsubstantiation", Forschungscolloquium von Prof. Dr. Christina von Braun, Kulturwissenschaft, HU Berlin
01/2004 Zwischenkommentar zur Tagung LebensBilder, Leben und Subjektivität als Gegenstand neuerer Ansätze in den Gender Studies, TU Braunschweig
11/2003 "Philosophie und Genderforschung oder: Über den Anspruch, Theorie und Praxis auch in Zukunft zu verbinden", netzwerke.formen.wissen, Tagung des Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung, Hildesheim.
11/2003 "Eine durchlässige Grenze: Paracelsus’ Konzeption der Matrix", EuropaGestalten III: Die Querelle des Femmes, Internationale Konferenz, Frankfurt am Main
11/2003 Podiumsdiskussion "Wissen-Geschlecht-Wissenschaft in der Frühneuzeitforschung", 9. Fachtagung des AK Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschland, Stuttgart-Hohenheim
10/2003 "Philosophie und Genderforschung", Institut für Philosophie, FU Berlin, Erstsemesterwoche, auf Einladung der Fachschaft Philosophie, zus. mit Dr. Susanne Lettow
07/2003 "Paracelsus’ Ordnung der Dinge", Paper, 10. Studientag Wissenschaftsgeschichte, Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin; kommentiert von Dr. Mechthild Fend
05/2003 "Geschlechter-Reflexionen in der europäischen Naturphilosophie des 16. Jahrhunderts: Paracelsus", Forschungscolloquium von Prof. Dr. Christina von Braun, HU Berlin
06/2002 "Matrix. Entstehung und Beginn des Lebens", Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Professur für Frauenforschung, Universität Potsdam; zus. mit Dr. Stefanie Wenner
05/2002 Vorstellung der Übersetzung von Foucaults "Einführung in Kants Anthropologie", Institut für Philosophie, FU Berlin, Forschungscolloquium