Willkommen
Willkommen auf den Seiten des Forschungsschwerpunkts Historische Kulturwissenschaften (HKW) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Der Schwerpunkt verfügt über eine Mailingliste, über die aktuelle Informationen zu historisch-kulturwissenschaftlichen Themen und Veranstaltungen sowohl des Schwerpunkts als auch von Kooperationspartnern oder anderen historisch-kulturwissenschaftlichen Institutionen versandt werden. Interessenten können sich mit einer kurzen Mail an hkw@uni-mainz.de in diese Liste aufnehmen (und gegebenenfalls auch wieder austragen) lassen.
Vortrag "Geschichte: naivste Form der Literatur"? Paul Valéry, Walter Kempowski und die Texte der Geschichte
Prof. Dr. Moritz Baßler (Münster), 18 Uhr, Fakultätssaal, Philosophicum
Der öffentliche Abendvortrag von Prof. Dr. Moritz Baßler findet im Rahmen des Workshops "Geschichte in der Literaturwissenschaft" des Netzwerkes Geschichtstransformationen statt.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Für den Workshop am Samstag, 28.01.2012, wird um Anmeldung gebeten.
Vortrag "(Un)tiefe Wunden. Grenzen der Hermeneutik im Umgang mit Gewalterleben in der Frühen Neuzeit" (21. Forschungskolloquium)
PD Dr. Maren Lorenz (Hamburg/Basel), Raum P 210, Philosophicum, 18:15 Uhr
Der Vortrag will exemplarisch die Grenzen und Möglichkeiten transdisziplinärer Herangehensweisen an Fragen zu Emotionen, insbesondere einschneidenden Gewalterfahrungen in der Geschichte ausloten. Eingangs werden zum Zwecke der besseren Nachvollziehbarkeit die über die klassische Hermeneutik hinausgehenden methodischen Ausgangspositionen und Perspektiven sowie relevante Begriffe und Konzepte definiert und vorgestellt. Der zweite Teil ist einem vergleichsweise gut dokumentierten biographischen Fallbeispiel im Zusammenhang mit Krieg und Gewalt in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts gewidmet. An diesen Fall werden die eingangs vorgestellten Kategorien und Methoden rückgebunden. Erst die konsequente Kontextualisierung verschiedener Quellen und Textarten untereinander zeigt die (engen) Spielräume bei der Frage nach Traumatisierungen insbesondere für die frühneuzeitliche Geschichtswissenschaft auf.
...Workshop "Bodies and Emotions in Cultural History"
GFK-Fellow Dr. Anu Korhonen. Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung, Albert-Schweitzer-Str. 113-115, 55128 Mainz, ca. 10-17 Uhr
How should we approach bodies and emotions in cultural history? Are bodies in history made of matter or language – are emotions constructed or found in the past? In this workshop, we will discuss what kinds of concepts and approaches we can use when working on the history of the body and emotions, and think about how we should read our sources to unveil past interpretations and experiences. We can also discuss the role of historians’ bodies and emotions in their work: what should we do about the emotions our own research may invite, for example, and should they have some role in our writing? The workshop will consist of papers (15-20 minutes) given by participants and joint discussion. Please think about what role the body or emotions, or both, play in your work. Are you studying bodies and emotions, or are they relevant for your topic in some other way? Are you thinking that the concepts might be useful but find it hard to actually do it? Do you want to comment on theoretical approaches, methodological viewpoints, earlier historians’ work or specific problems within the history of the body and emotions? Not only polished research papers but also more tentative “works in progress” are welcome. Send a title and abstract (no more than 500 words) in English both to hkw@uni-mainz.de and to anu.korhonen@helsinki.fi by January 15.
